Harte Schale, toter Kern?

Die Zukunft der Zahnwurzelbehandlungen
Was passiert mit einem Zahn, wenn er verletzt wird? Die klassische Antwort der Zahnmedizin lautete lange: Nerv raus, Wurzel füllen, Zahn erhalten. Doch was, wenn es auch anders geht?
In der neuen Folge des „Gasthörer“ – dem Wissenschaftspodcast der Universität Regensburg – ist Prof. Dr. Matthias Widbiller zu Gast. Der Zahnmediziner ist Professor für Endodontologie, leitet das Zahntraumazentrum am Universitätsklinikum Regensburg (UKR), und forscht an der Zukunft der Zahnwurzelbehandlung.
Forschung und Engagement
Gemeinsam mit seinem Team untersucht er, wie Zähne nicht nur äußerlich erhalten, sondern von innen heraus am Leben gehalten werden könnten – selbst nach einem Unfall oder einer schweren Entzündung.
Auch jenseits der Forschung sind Prof. Widbiller und das Team des Zahntraumazentrums am UKR engagiert: Widbiller hilft dabei, erste-Hilfe-Kits für ausgeschlagene Zähne – sogenannte Zahn-Rettungsboxen – in Stadt und Landkreis bekannter zu machen. Und ein neues, deutsch-tschechisches Fortbildungsprojekt für Zahnärzt*innen soll sicherstellen, dass das Wissen um Zahnunfälle nicht nur im Zentrum, sondern auch in der Fläche ankommt.
Wie oftmals im Gasthörer werfen wir auch in dieser Folge einen Blick auf's Studium, genauer gesagt auf den Alltag der Zahnarztausbildung an der Uni Regensburg: Wie lernen Studierende eigentlich, wie man einen Zahn rettet? Jetzt anhören:
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